Robert mit Vollgas beim Auftakt der Saison in der Liga der Traumsportwagen

Motorsportarena Oschersleben am österlichen Samstag: Das Qualifying der ersten beiden Rennen der ADAC GT Masters steht auf dem Programm. Auch für Robert ein neues Kapitel in seiner Karriere. Hoch motiviert und entsprechend gut vorbereitet absolvierte Robert mit seinem Teamkollegen Kenneth Heyer die ersten Trainingsabschnitte in denen die Plätze 5 und 10 auf mehr hoffen ließen. Im ersten Abschnitt des Zeittrainings war es an Kenneth eine Qualifikationszeit für das Sonntagsrennen vorzulegen. Dies tat er auch und konnte den SLS GT3 auf Platz 15 positionieren. Leider kollidierte er in seiner letzten Runde so unglücklich mit einem anderen Fahrzeug, dass der Mercedes kurzfristig irreparabel war und Robert nicht zu seinem Qualifying-Einsatz kommen konnte. Das bedeutete für das Duo folgendes. Samstag: Startplatz 15 und Sonntag, Startplatz 36, am Ende des Feldes. 

Rennen 1 (Sonntag): Von Platz 15 aus konnte Kenneth im ersten Rennen bereits in der Auftaktrunde Plätze gut machen und übergab das Auto bei Rennhälfte auf Platz 9 liegend an Robert. Dieser holte in seinem Stint (mittlerweile durch den Pit-Stop auf Platz 16 zurückgefallen) immer weiter zur Spitze auf und zeigte ein ums andere mal beeindruckende Überholmanöver. Letztlich wurde der Black Falcon Rennwagen mit der Startnummer 20 auf Platz 7 im Ziel abgewinkt. Zufrieden mit den ersten Punkten der Saison und dem Wissen um ihr Potenzial  beendeten Kenneth und Robert ihren ersten Renntag. 

Rennen 2 (Montag): Die schwerste Aufgabe stand nun am Montag an, wo Robert als Startfahrer das Rennen vom Ende des Feldes aufnehmen musste. "Ein fünfzehnter Platz ist realistisch und alles was besser ist wäre traumhaft", hörte man aus reihen des Black Falcon Teams, in Betracht der ungünstigen Ausgangslage. Ziel war es, so viele Fahrzeuge wie möglich zu überholen um bei Rennhälfte das Auto auf Platz 20-25 übergeben zu können. Dann war das Rennen freigegeben und Robert konnte bereits in der ersten Runde vier Konkurrenten stehen lassen. Wie am Vortag pflügte er durch das immens große Starterfeld und  fand sich bereits in Runde neun auf Platz 23 wieder. Aber das war noch nicht genug. Runde für Runde knöpfte er sich nun ein weiteres Fahrzeug vor und übergab nach 21 Runden den SLS auf Rang 8 liegend an Kenneth Heyer. Nach dem Boxenstop ordnete dieser sich auf Rang 16 ein und knüpfte da an wo Robert aufgehört hatte. Angetrieben vom Frusterlebnis am Samstag verbesserte sich Kenneth kontinuierlich und pilotierte den SLS GT3 auf einen sensationellen siebten Gesamtrang. "In einem Rennen 29 Plätze gut zu machen ist schon eher ungewöhnlich, aber heute hat es für uns sehr gut gepasst. So macht Rennen fahren spaß. Kaum auszudenken wo wir gelandet wären, wenn wir am Start weiter vorn gestanden hätten." kommentierte Robert danach die gemeinsame Leistung. Dabei gelang es Robert noch die zweitschnellste Rennrunde des Feldes zu fahren. Dieses Ergebnis lässt alle im Team nach vorn schauen und zeigt, dass wir auf dem richtigen Weg sind. Das nächste Rennen findet in drei Wochen am Sachsenring statt.