Erfolgreiches Wochenende in Zandvoort

Sehr zufrieden kehren Robert Renauer und das Team Herberth aus dem holländischen Zandvoort zurück. Aber noch einmal von vorn. Am Freitag standen die obligatorischen zwei freien Trainingssessions an. Schon im ersten Training kam Robert gut zurecht und beendete dies auf Platz fünf. Im zweiten freien Training zeigte er dann seine Klasse und dominierte das Feld in allen Strecken-Sektoren klar. Das hatte zur Folge, dass Robert souverän zur Bestzeit fuhr und ganze zwei Zehntel zwischen sich und dem ersten Verfolger im Feld bringen konnte. Nun galt es diese Form mit ins Qualifying zu nehmen. Bei ungewisser Wetterlage ging es dann am Samstag zur Sache. " Bereits mit seinem ersten Reifensatz konnte Robert sofort Spitzenzeiten fahren. Jedoch konnte seine Schnelle Runde nicht gewertet werden, da noch vor deren Ende das Training aufgrund eines Unfalls unterbrochen wurde. Dieser Unterbrechungspause geschuldet, wurde der Modus des Zeittrainings so verändert, dass alle Fahrer bis zum Ablauf der Zeit um die Spitzenplätze mitkämpfen konnten. Robert, der zu diesem Zeitpunkt, trotz seiner gestrichenen besten Runde, bereits auf Platz vier lag ging nun mit seinem zweiten neuen Satz Reifen auf die Strecke. Erneut konnte er mit optimal arbeitenden Reifen in den ersten beiden Abschnitten persönlich Beste Zeiten fahren, als das Training abermals durch den Unfall eines Konkurrenten unterbrochen wurde. Auch diese Runde war zerstört. Letztlich belegte Robert Platz vier im Zeittraining, was aufgrund des überlegenen Speeds an diesem Wochenende sehr enttäuschend war. Auch Robert äußerte sich verärgert über die Situation: „Es kann nicht sein, dass Gaststarter durch ihre Fehler das Ergebnis verzerren. Ich musste jeweils in meiner schnellen Runde das Tempo heraus nehmen, da gelbe bzw. rote Flaggen auf der Strecke waren. Gaststarter wie J. van Lagen werten unser Fahrerfeld auf und sind gern willkommen, aber andere bewirken leider das Gegenteil.“ Von Platz vier aus ging es nun ins Rennen, bei dessen Start Roberts Teamkollege Uwe Alzen bereits von Platz fünf auf drei vorfahren konnte. Robert konnte seinerseits sofort Druck auf Phillip Wlatzik aufbauen und trieb diesen innerhalb weniger Runden in einen kapitalen Fahrfehler von dem Robert eiskalt profitieren konnte. Mit konstant schnellen Rundenzeiten übte Robert nun Druck auf den vor ihm fahrenden Uwe Alzen aus. Letztlich beendeten die beiden Herberth Piloten Alzen und Renauer das Rennen auf den Plätzen drei und vier. Durch den Zweiten Rang von Japp van Lagen, welcher außerhalb der Konkurrenz startete konnte sich Robert über die Punkte für Rang drei freuen und das Wochenende mit einem positiven Fazit abschließen. Robert: „Wir haben hier die Führung in der Team-Gesamtwertung wieder übernommen. Auch in der Fahrermeisterschaft haben Uwe und ich noch alle Chancen. Wir werden weiterhin Punkte sammeln um hoffentlich mit mehreren Meisterschaftskandidaten nach Hockenheim zum Abschlussrennen zu reisen.“